Philosophie

Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Seit 2012 ist das unser Leitsatz. Er klingt einfach, beschreibt aber den Kern unserer Arbeit: eine Reise so zu planen, dass Ort, Jahreszeit und Licht zusammenpassen und am Motiv möglichst viel Ruhe bleibt.

Was unsere Fotoreisen ausmacht

Der Tag folgt dem Licht, nicht dem Hotelfrühstück. Wir stehen früh auf, essen auch einmal spät und sind bei klarem Himmel nachts draußen. Dazwischen bleibt Zeit für Märkte und Werkstätten, Begegnungen und Bildbesprechungen.

Viele unserer Reisen sind fordernd. Das sagen wir dir vor der Buchung, nicht erst unterwegs. Auf jeder Reiseseite erfährst du, welche Kondition nötig ist, welche Höhen dich erwarten, mit welchem Komfort du rechnen kannst und worauf du zeitweise verzichten musst.

Warum wir diese Ziele wählen

Patagonien, die Mongolei, Grönland, Bhutan, Sambia, die Puna: Wir suchen Orte, an denen das Licht gut ist und der Massentourismus nicht den Takt vorgibt.

Jedes neue Ziel bereiten wir lange vor. Wenn eine Region für uns neu ist, arbeiten wir mit Fotografen vor Ort zusammen, die sie besser kennen, als wir es nach einer einzelnen Erkundungsreise je könnten. Sie wissen, wo im Oktober das Licht steht und welcher Markt sich am Samstag lohnt.

Wir nehmen nicht jedes Ziel jedes Jahr ins Programm. Manche Reisen finden nur alle paar Jahre statt, wenn Jahreszeit, Licht und Bedingungen zusammenpassen.

Wer mitreist

Meist sind sechs bis acht Gäste mit einem Fotocoach und erfahrenen Partnern vor Ort unterwegs.

Gunther Wegner, Dirk Steuerwald, Frank Niedertubbesing, Sabine Kneidinger und Martin Skjeldal begleiten unsere Reisen als Fotocoaches. Sie alle sind Fotografen mit eigener Handschrift. Sie unterstützen dort, wo es zählt: am Motiv bei Bildidee und Gestaltung, später bei der Bildbesprechung und auf Wunsch auch beim Workflow. Wer lieber selbstständig arbeitet, bekommt den nötigen Freiraum.

Viele unserer Partnerschaften vor Ort bestehen seit Jahren. Unsere Partner kennen unsere Art zu reisen und bringen eigene Ideen ein. So entstehen Zugänge und fotografische Möglichkeiten, die sich nicht am Schreibtisch planen lassen.

Begegnungen

Wo Begegnungen Teil einer Reise sind, nehmen wir uns dafür Zeit: bei Adlerjägern im Altai, Fischern in Huế oder Mönchen in Bhutan. Nicht als Programmpunkt zum Abhaken.

Porträts entstehen nur, wenn beide Seiten es wollen. Menschen begegnen wir respektvoll, Tiere beobachten wir mit Abstand, und in der Landschaft hinterlassen wir keine Spuren.

Was bleibt

Seit 2012 waren rund 300 Gäste auf etwa 80 Reisen mit uns unterwegs. Viele von ihnen waren mehrfach dabei. So sind insgesamt rund 600 Reiseteilnahmen zusammengekommen.

Frank Niedertubbesing war selbst mehrere Jahre als Gast dabei, bevor er als Fotocoach Teil unseres Teams wurde. Seine Reisen mit uns nennt er „Museumstage“: Tage, an denen der Kopf frei wird. Treffender können wir es kaum sagen.

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